Wasserenthärtungsanlage Test & Vergleich 2019: Die besten Entkalkungsmaschinen

Wasser ist überlebensnotwendig. Und auch zahlreiche Arbeiten im Haushalt, wie das Wäschewaschen oder das Spülen von Geschirr brauchen wir eine Menge Wasser. Vor allem in Großstädten ist die Qualität des Wassers leider alles andere als gut und häufig sehr hart. Das wirkt sich nicht nur auf den Körper, sondern auch auf Sanitäranlagen aus.

Durch eine Wasserenthärtungsanlage lässt sich diese Härte vermindern. Wir stellen Ihnen hier Wasserenthärtungsanlagen vor, wie solche Anlagen funktionieren und was Sie beachten müssen, wenn Sie ein solches Gerät kaufen möchten.

Wasserenthärtungsanlage

 

Wasserenthärtungsanlage Test

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Die Funktion einer Wasserenthärtungsanlage

Was ist überhaupt hartes Wasser? Von hartem Wasser spricht man, wenn ein hoher Calcium- und Magnesiumionengehalt vorhanden ist. In Deutschland wird der Härtegrad mit °dH angegeben. Unter 8,4 °dH gilt ein Wasser als weich, zwischen 8,4 und 14 °dH stehen für mittlere Werte. In Bremen liegt der Wasserhärtegrad mit 5°dH beispielsweise sehr niedrig. Spitzenwerte erreichen Städte wie Frankfurt am Main (28°dH) und Köln (20°dH). Dabei handelt es sich um Durchschnittswerte.

Ein hoher Härtegrad sorgt für Kalkablagerungen in Küche und Bad. Auch auf Haut und Haare hat härteres Wasser einen Einfluss. Deshalb schaffen sich viele Haushalte Wasserenthärtungsanlagen an, die den Gehalt der Calcium- und Magnesiumionen im Wasser senken.

Bei einer solchen Anlage handelt es sich um einen Behälter, in dem sich eine Säule (oder Kugel) befindet, die im Kern aus Harz besteht. Diese fungiert als ein Ionentauscher. Das harte Wasser wird hinein geleitet und die Säule oder die Kugel sorgen durch chemische Prozesse dafür, dass die positiven Ionen von Calcium und Magnesium entfernt werden. Diese werden dann durch Natrium und Kalium ersetzt.

Ein Härtegrad um 7 °dH ist empfehlenswert, andernfalls sind im Wasser keinerlei Mineralien mehr vorhanden. Den Wasserverbrauch und die Ströme des Wassers können Sie über ein Display ablesen. Auf diesem Display können Sie zudem persönliche Einstellungen vornehmen und den Härtegrad einspeichern.

Die Leistung der Wasserenthärtungsanlage richtet sich dann nach diesen Werten. In einem bestimmten Zeitraum (meist alle drei bis sieben Tage) muss sich die Anlage neu regenerieren. Zu diesem Zeitpunkt (der Vorgang dauert circa 15 bis 50 Minuten), sollten Sie darauf achten, nicht zu viel Wasser zu nutzen. Wählen Sie also am besten einen Zeitpunkt in der Nacht.

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Wasserenthärtungsanlage kaufen – auf was achten?

Damit Sie sich für die richtige Wasserenthärtungsanlage entscheiden, haben wir Ihnen hier einige Kaufkriterien zusammengestellt, die Ihnen helfen können, das richtige Gerät für Ihre individuellen Bedürfnisse zu finden.

Größe des Haushalts

Kleinere Haushalte mit ein bis zwei Personen kommen ohne Probleme mit einem kleinen Modell aus. Ein Haushalt mit vier Personen hat jedoch schon einen höheren Wasserverbrauch, was sich auch in der Größe der Entkalkungsmaschine niederschlagen sollte. Größere Geräte verbrauchen jedoch auch gleichzeitig mehr Energie. Sie müssen Ihre persönlichen Bedürfnisse und Kapazitäten abwägen.

Füllmenge

Sie können zwischen 11 und 50 kg Salz in den Behälter einer Wasserenthärtungsanlage füllen. Der Verbrauch des Salzes schwankt natürlich je nach Wasserhärtegrad. Es gibt sparsame Geräte, die unter 1 kg Salz pro Regeneration verbrauchen.

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Marken und Hersteller

Von den folgenden Herstellern erhalten Sie Wasserenthärtungsanlagen:

Alfiltra, BWT, cbswasser, Cillit, Culligan, Delfin, Eckstein, Gähwiler, Grünbeck, Judo, Kinetico, Perma Trade, Rowa, WTS

Die Modelle der Firma Judo gehören zwar zu den teureren Modellen, sie sind jedoch mit dem europäischen Standardsiegel für Umwelt und Gesundheit ausgezeichnet.

Die Benutzung einer Wasserenthärtungsanlage

Wann ist es überhaupt ratsam, sich eine Wasserenthärtungsanlage anzuschaffen? Bei einem Wert von deutlich über 7 °dH ist es sinnvoll, über die Anschaffung einer Entkaltungsanlage nachzudenken. Eine solche Investition ist natürlich nicht ganz billig. (Günstige Geräte fangen bei 300 Euro an, meist pendelt sich der Betrag jedoch ab 500 Euro ein.

Entspricht die Wasserenthärtungsanlage den europäischen Standards für Umwelt und Gesunheit, können auch mehr als 1000 Euro auf dem Plan stehen) Bildet sich jedoch in Ihren Geräten, im Bad und in der Küche relativ schnell Kalk, kann sich die Anschaffung gegenüber hohen Wartungs- und Reparaturkosten rentieren.

Haben Sie sich für ein Gerät aus dem Wasserenthärtungsanlage Test entschieden, müssen Sie einige Dinge zur Reinigung und Wartung beachten. Meist halten diese Maschinen bis zu 25 Jahre ohne gewartet zu werden. Den Salzbehälter müssen Sie jedoch regelmäßig nach füllen. Dabei wird zwischen Gesteinsalz, Solarsalz und verdunstetem Salz unterschieden.

Gesteinsalz wird unterirdisch gewonnen, bei einer hohen Nutzung kann es zu Ablagerungen kommen. Es handelt sich dabei jedoch um die günstigste Salzvariante. Solarsalz ist etwas teurer als Gesteinsalz und wird über die Verdunstung von Meerwasser gewonnen. Für den Großeinsatz eignet sich das teure verdunstete Salz, das ebenfalls aus unterirdischen Salzlagerstätten gewonnen wird.

Damit Sie am Ende nicht ganz den Überblick verlieren, haben wir hier noch einmal alle Vorteile einer solchen Anlage für Sie auf einen Blick zusammengestellt:

  • Kalkablagerungen werden minimiert (Putzarbeiten reduzieren sich)
  • Haushaltsgeräte verkalken nicht mehr
  • Haare und Haut sind gesünder
  • Wasserleitung und Rohre müssen seltener gewartet werden
  • längere Haltbarkeit von Kleidung
  • Deshalb empfehlen wir eine Enthärtungsanlage in jedem Haushalt.

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Letzte Aktualisierung am 18.09.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Preise können abweichen